WM 2014: Holland – Argentinien Halbfinale Prognose & Quoten

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Das Halbfinale der WM 2014 erlebt eine Neuauflage des Endspiels von 1978. Wie zum finalen Showdown vor 36 Jahren in Buenos Aires stehen sich am Mittwoch in Sao Paulo (22 Uhr) nämlich die Teams aus Holland und Argentinien gegenüber. Als weitere Parallele kann hinzugezogen werden, dass – wie damals Mario Kempes und Johan Cruyff – einmal mehr die Superstars der jeweiligen Auswahlen Lionel Messi und Arjen Robben im Mittelpunkt stehen. Schließlich hatten beide Ausnahmekönner durch zahlreiche spielentscheidende Aktionen großen Anteil daran, dass ihre Fans nach wie vor vom Titel träumen dürfen.

Unser Tipp: Niederlande gegen Argentinien endet remis
Beste Wett-Quote: 3,30
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Gelingt van G(eni)aal das nächste Husarenstück?

Gerade als die Kritiker nach 120 torlosen Viertelfinal-Minuten gegen den Costa Ricanischen Underdog schon damit begannen die Klingen zu wetzen, brachte Trainerfuchs Louis van Gaal seine „Elftal“ mit einem grenzgenialen Schachzug doch noch auf die Siegerstraße. Nachdem seine Rückkehr zum traditionell-niederländischen 4-3-3-System – nach eigenem Bekunden – gescheitert war, wechselte er nämlich unmittelbar vor dem Abpfiff der Verlängerung mit Ersatztorhüter Tim Krul genau jenen Mann ein, der nur wenige Minuten später zum Elfmeterhelden von Salvador avancieren sollte. Zwei Glanzparaden von Krul und vier durch die Routiniers van Persie, Robben, Sneijder und Kuyt gnadenlos verwandelte Elfmeter sorgten schließlich dafür, dass „Oranje“ den ersten Weltmeistertitel nun einmal mehr ganz dicht vor Augen hat.

 

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Niederlande gewinnt
3,10 3,30 3,25 3,00 2,80
Unentschieden 3,20 3,30 3,00 3,20 3,30
Argentinien gewinnt
2,40 2,40 2,40 2,40 2,70

 

Auch van Gaal, der mit den Holländern 1998 bereits bis ins Halbfinale vorgestoßen war, steht damit ganz kurz vor dem größten Erfolg seiner Laufbahn als Auswahltrainer. Gut möglich, dass er mit seinen mutigen Ideen nun auch den Weg für die vierte niederländische Finalteilnahme ebnet. Hierfür gilt es jedoch zu allererst, die Argentinier und deren Superstar Lionel Messi aus dem Turnier zu bugsieren.

Obwohl mit dem Endspiel von 1978 (1:3 n.V.) ausgerechnet das wichtigste Duell in den Sand gesetzt wurde, dürften Robben, van Persie & Co. aber durchaus optimistisch zum Semifinal-Kracher nach Sao Paulo reisen. Grund: die unglückliche Final-Niederlage war die bislang einzige Pleite der „Elftal“ gegen eine argentinische Nationalmannschaft. Von den anderen acht Duellen wurden ganze sechs gewonnen und lediglich zwei mit einem Remis beendet. Darüber hinaus sollte aus niederländischer Sicht auch die WM-Bilanz gegen die „Albiceleste“ für Optimismus sorgen. Nach vier Begegnungen stehen hier schließlich zwei Siege (1974,1998), ein Remis (2006) und nur eine einzige Niederlage (1978) zu Buche.

 
Kritikresisentes Argentinien nimmt Kurs auf das Finale

Angeführt von Chef-Kritiker Diego Armando Maradona, bekommen die Argentinier – trotz des jüngst fixierten ersten Halbfinaleinzugs seit 24 Jahren – momentan von allen Seiten ihr Fett ab. Als Hauptanklagepunkte stehen die uninspirierte Spielweise der „Albiceleste“ und deren Abhängigkeit von Wunderstürmer Lionel Messi im Raum. Auch der langjährige Bayern-Verteidiger Daniel van Buyten konnte sich nach dem knappen Viertelfinal-Aus seiner Belgier einen Seitenhieb nicht verkneifen: „Es ist nicht so schwer, gegen Argentinien zu spielen. Uns hat nur die Erfahrung gefehlt. Spielt Deutschland gegen Argentinien, dann setze ich alles, was ich habe, auf Deutschland. Deutschland würde Argentinien locker schlagen“, ätzte der großgewachsene Verteidiger nach dem Schlusspfiff im ZDF.

Angesichts der bisherigen Leistungen gilt es jedoch zu konstatieren, dass es die Elf von Alejandro Sabella scheinbar wie keine zweite Mannschaft versteht, derartige Scharmützel von sich fern zu halten. So zuverlässig und präzise wie ein Schweizer Uhrwerk wurden die mauen WM-Leistungen nämlich bislang stets von Siegen gekrönt. Ob der entscheidende Treffer nun schon in der ersten Halbzeit oder erst zum Ende der Nachspielzeit fällt, scheint den „Weiß-Himmelblauen“ dabei herzlich egal zu sein. Schließlich konnten sie sich bislang stets darauf verlassen, dass es die Offensivkünstler Angel Di Maria, Gonzalo Higuain und – allen voran – Superstar Lionel Messi schon irgendwann richten werden.

Es ist nicht auszuschließen, dass dieses Ausnahmekönner-Trio nun auch gegen die im Defensivbereich unerfahrenen Niederländer zum entscheidenden Trumpf im Ärmel von Coach Sabella avancieren könnte. Nichtsdestotrotz wirkte auch die argentinische Defensive bei diesem Turnier nicht immer zu einhundert Prozent sattelfest. So wären auch die Holländer gut damit beraten, ihr Schicksal einmal mehr in die Hände ihrer überragenden Offensiv-Akteure Robben und van Persie zu legen. In Anbetracht dieser Voraussetzungen dürfen sich nun vor allem die neutralen Fans freuen: ihnen steht möglicherweise ein wildes Spiel bevor, dessen Sieger aller Wahrscheinlichkeit nach im indirekten Duell der bärenstarken Angriffsreihen ermittelt wird.

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