WM 2014: Frankreich – Deutschland Viertelfinale Prognose & Quoten

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28,21 Millionen deutsche TV-Zuschauer mussten lange zittern, ehe sich die deutsche Elf über den Viertelfinaleinzug freuen konnte. Algerien verlangte der DFB-Auswahl bei der WM 2014 in Brasilien alles ab, nach Toren von Schürrle und Özil setzte sich Deutschland gegen die Nordafrikaner erst nach Verlängerung mit 2:1 durch. Nun wartet im Viertelfinale am Freitag (18:00 Uhr) im Maracana-Stadion von Rio de Janeiro Frankreich, das sich beim 2:0-Erfolg über Nigeria ebenfalls nicht mit Ruhm bekleckerte.

 

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Frankreich will ersten WM-Sieg über Deutschland seit 1958

Ein Duell zwischen Frankreich und Deutschland bietet immer ganz große Brisanz. In französischen Medien wurde bereits der Vorfall bei der WM 1982 in Spanien angesprochen, als der damalige DFB-Keeper Harald Schumacher Patrick Battiston ansprang und dem Franzosen dadurch eine Gehirnerschütterung sowie eine Wirbelverletzung zufügte. Später kam es zur Versöhnung, Schumacher wurde sogar zur Hochzeit des Franzosen eingeladen. 32 Jahre danach sollte die Angelegenheit  keine besondere Rolle mehr spielen. Sowohl für Frankreich als auch für die deutsche Elf geht es am Freitag in Rio um den Einzug ins Halbfinale.

Die Mannschaft von Didier Deschamps hat sich nach einer sehr guten Vorrunde gegen Nigeria im Achtelfinale extrem schwer getan. Erst nach mehr als einer Stunde bekamen „Les Bleus“ das Spiel unter Kontrolle. Ein Treffer von Paul Pogba zehn Minuten vor Spielende erlöste die Anhänger der Franzosen. Ein Eigentor von Yobo zum 2:0 war nur noch Draufgabe. Allerdings muss sich Frankreich deutlich steigern, will es zum ersten Mal seit 56 Jahren bei einer Weltmeisterschaft wieder über Deutschland triumphieren. Deschamps‘ Ziel ist es, diese Durststrecke zu beenden. „Wir wollen auch das Viertelfinale überstehen“, betonte der Welt- und Europameister nach dem Arbeitssieg über Nigeria.

 

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3,10 3,20 3,20 3,05 3,10
Unentschieden 3,40 3,30 3,35 3,25 3,40
Deutschland gewinnt
2,30 2,45 2,25 2,35 2,40

 

Deutschland: Negative Bilanz gegen Frankreich

Frankreich ist eines der wenigen Länder gegen die Deutschland eine negative Länderspiel-Bilanz aufweist. Von 25 Partien konnten bei elf Niederlagen nur acht gewonnen werden. Sieht man sich hingegen nur WM-Duelle an, dann ist die DFB-Auswahl seit der 3:6-Pleite von Göteborg 1958 gegen die „Equipe Tricolore“ immer als Sieger vom Feld gegangen: in einer packenden Halbfinal-Partie 1982 setzte sich Deutschland im Elfmeterschießen durch, vier Jahre später in Mexiko fiel die Entscheidung ebenfalls in der Vorschlussrunde, allerdings bereits in der regulären Spielzeit. Deutschland gewann 2:0.

Die Marschroute ist auch für die DFB-Elf klar. Frankreich soll überwunden werden, damit Deutschland weiterhin die Chance hat, ins Maracana zurückkehren zu dürfen. Am 13. Juli findet dort bekanntlich das Finale der WM 2014 statt. Joachim Löw ist allerdings zu Umstellungen gezwungen. Mustafi hat sich einen Muskelfaserriss zugezogen und wird für den Rest der Weltmeisterschaft ausfallen. Das könnte bedeuten, dass Lahm gegen Frankreich als rechter Verteidiger zum Einsatz kommt, aber der Bundestrainer wollte sich noch nicht festlegen. Leicht wird die kommende Aufgabe gegen Frankreich sicherlich nicht. „Das ist natürlich ein ganz starker Gegner, der unter Didier Deschamps wieder eine tolle Entwicklung genommen hat. Spiele gegen Frankreich haben immer eine besondere Brisanz. Wir werden aber wie immer gut vorbereitet sein“, so der Bundestrainer.

Für Spannung ist jedenfalls gesorgt. Die deutsche Defensive, die sich bisher nicht immer sattelfest präsentiert hat, muss stabiler werden und vor allem auf steile Pässe in die Schnittstelle hinter der Abwehr achten. Gegen Algerien musste Torhüter Manuel Neuer mehrmals als „Libero“ einspringen, da sonst die algerischen Stürmer alleine auf sein Tor zugesprintet wären. Dies gilt es am Freitag zu verhindern, denn auch die Franzosen haben sehr schnelle Angreifer in ihren Reihen.

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