Lahm und Co. setzen Segel

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Nur noch fünf Tage bis zum ersten Spiel für die deutsche Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft 2014. Am Montag, 16. Juni (18:00 Uhr MESZ) geht es gleich einmal gegen den vermutlich härtesten Konkurrenten um Platz eins in der Gruppe D, nämlich Portugal. Kapitän Philipp Lahm, der sich nach seiner Fußverletzung wieder zu hundert Prozent fit fühlt, kann den Auftakt kaum erwarten. Der 30-Jährige warnte aber gleichzeitig auch auf der Pressekonferenz im Campo Bahia vor der Elf um Top-Star Cristiano Ronaldo.

Lahms Position noch nicht fix

Deutschlands Teamkapitän Philipp Lahm (c) Steindy

Kapitän Philipp Lahm ist von der Vielseitigkeit seiner Mannschaft überzeugt. (c) Steindy

„Ich glaube, dass Portugal schon vor zwei Jahren sehr, sehr stark war. Da haben wir mit ein bisschen Glück gewonnen“, meinte Lahm über den knappen 1:0-Sieg in der Vorrunde der Europameisterschaft 2012. Auch heuer würden die Portugiesen eine starke, gefährliche Mannschaft stellen. Vor allem über die physische Komponente war der Bayern-Star beeindruckt. „Da wird im ersten Spiel direkt alles von uns abverlangt, wir müssen taktisch gut spielen. Wenn man die erste Partie nicht gewinnen sollte, kann man schon unter Druck geraten.“

Auf welcher Position der Kapitän zum Einsatz kommen wird, weiß er aber noch nicht. „Es spielt keine Rolle, was für ein Gefühl ich habe. Das ist nicht meine Entscheidung, sondern die des Trainers“, ordnet sich Lahm dem Team unter.

 

Segeltörn stärkt Teamgeist

Um beim Anstoß gegen Portugal (13:00 Uhr Ortszeit in Salvador) perfekt vorbereitet zu sein, stellt sich die Mannschaft von Jogi Löw beim Training auch auf die klimatischen Verhältnisse ein. Der Musterschüler von Löw bemerkte, dass man bereits nach drei Metern schwitzt, versicherte aber, dass das Team die Bedingungen in Brasilien annehmen werde. „Man wird hier aber nicht über 90 Minuten Pressing spielen können“, ist sich Lahm sicher, der darin aber kein Problem sieht: „Wir haben aber die Spielertypen, alle Systeme spielen zu können – von viel Ballbesitz bis Konter.“

Um den Teamgeist zu stärken, unternahm die DFB-Mannschaft am Dienstag einen Segeltörn zusammen mit Weltumsegler Mike Horn. 23 Spieler sowie Assistenztrainer Hansi Flick und Teammanager Oliver Bierhoff schnupperten dabei Seeluft. Für Kapitän Lahm war es „interessant zu sehen, wie man als Crew beim Segelhochziehen oder beim Wendemanöver zusammenarbeiten muss.“ Um auf den richtigen Kurs Richtung WM-Titel Nummer vier zu kommen, müssen bereits gegen Portugal die Segel dazu gesetzt werden. Also Jungs, Leinen los!

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